Hof zur Kirschblüte

Die Therapeutisch-Tantrisch-Spirituelle Universität (TTSU)

Die Thera­peutisch-Tan­trisch-Spiri­tuelle Universität oder, verkürzt ausgedrückt, Thera­peutische Univer­sität ist die Organi­sations­struktur, unter deren Dach sich alle Kräfte der Kirsch­blüten­-Gemein­schaft versammeln, die fähig geworden sind, die Aufgabe, die sich dieser Gemein­schaft gestellt hat, zu erfüllen.

Die Kirsch­blüten­-Gemein­schaft ist eine aus dem thera­peuti­schen Bereich hervor­gewachsene Gemein­schaft. Wir gehen gemeinsam den Weg der Selbst­erkenntnis und den tantri­schen Weg der Zurück­weisung und des Verzichts. Diejenigen unter uns, die fähig geworden sind und sich dazu berufen fühlen, das Gelernte in die Welt zu tragen, bilden zusammen die Thera­peutische Univer­sität.

Die Thera­peutische Univer­sität, oder genauer thera­peutisch-tan­trisch-spiri­tuelle Univer­sität, trägt diesen Namen, weil wir als Kirsch­blüten­-Gemein­schaft, aus der die Thera­peutische Univer­sität geboren werden will, einen ther­apeutisch-tan­trisch-spiri­tuellen Weg gehen. Und überdies natürlich, weil sich Univer­sität auf univer­sal und Univer­salismus bezieht, also auf eine Denk- und Lebensart, die den Vorrang des Allgemein­en, des Ganzen, des Umfas­senden betont.

Die Aufgabe, die sich der Gemein­schaft und damit der Thera­peutischen Univer­sität stellt, besteht darin, in der Welt ein Feld von Liebe zu erzeugen. Das, was man selbst gelernt hat, in die Welt zu tragen und weite­rzugeben. Dieser Berufung folgen wir.

Wir sind Liebende. Unser Guru, dem wir dienen, ist die Kraft der Liebe. Wir stehen nicht mehr in einem Konkur­renz­verhältnis zueinander, haben Neid und Eifer­sucht hinter uns gelassen. Wir haben gelernt, uns am Glück und Erfolg der anderen zu freuen. Darum sind zwischen uns Liebe und Nähe möglich, ein gemeinsames Blühen, in dem man alles Glück und alle Liebe zusammen teilt. Diejenigen unter uns, die ein Gefäss der Liebe geworden sind, die im Stande sind, ihr in sich Heimat zu geben, sind unsere Könige und Königinnen. Weil sie die Liebe sind, sind sie unsere Gurus, unsere Lehrer.

Die Thera­peutische Univer­sität ist in ihrer Essenz daher nichts anderes als ein Feld der Liebe, ein Feld, hervorgebracht von Menschen, die einander voll­kommen in Liebe verbunden sind. Die Thera­peutische Univer­sität existiert lediglich in diesem Geist der Liebe. Wenn er uns abhanden käme, bliebe nichts als eine leere Struktur, eine leere Form, eine Idee, ein weiteres Institut, das eigen­tlich keine Bedeutung hat.

Die Thera­peutische Univer­sität bemüht sich mit ihrem Angebot, alle thera­peutischen Bereiche, alle Fragen der Lebens­beratung, des Heilens und der spiri­tuellen Beglei­tung abzu­decken. Das, was wirkt und was wirken soll in unserem dies­bezüglichen Angebo,t ist, genauso wie in allen anderen Lebens­bereichen, die Kraft und der Geist der Liebe. Solange sie unter uns blüht, werden wir den Menschen, die unsere Hilfe suchen, etwas zu geben haben. Wenn wir sie verlieren, sind wir nichts und stehen mit leeren Händen da. Es geht uns darum, dem Menschen beizu­stehen, sich wieder von jeglicher Konditio­nierung zu befreien, um aus seinem ange­stammten Recht heraus als freie Energie sein Leben gestalten zu können.